Beispielhaftes Modell für Pflege vor Ort

21. Juli 2026
Neue Ideen für eine gute Pflege vor Ort – die will Baden-Württemberg mit seinem Förderprogramm „OrtsNahePflege BW“ voranbringen,

Auch Überlingen profitiert: Mit 1.416.602,52 Euro unterstützen das Land und die Pflegeversicherung das Modellvorhaben „Gut gepflegt alt werden in Überlingen“ des Caritasverbands Linzgau-Bodensee e. V. Das hat Sozialminister Oliver Hildenbrand (Grüne) am Dienstag (21. Juli) in Stuttgart bekannt gegeben. Das Projekt ist eines von landesweit sechs Modellvorhaben, die zusammen 14,3 Millionen Euro Fördergelder bekommen.

 

Eine gute Nachricht, findet Martin Hahn MdL (Grüne): „Der Caritasverband Linzgau-Bodensee setzt genau an den richtigen Stellschrauben an. Durch das aufsuchende Case Management, eine engere Vernetzung bestehender Pflegeangebote und die geschickte Einbindung digitaler sowie bürgerschaftlicher Hilfe schaffen wir eine moderne Pflegeinfrastruktur, die den Menschen in Überlingen direkt zugutekommt.“

 

Das Förderprogramm „OrtsNahePflege BW“ richtet sich an Kommunen, Wohlfahrtsverbände und gemeinnützige Organisationen, die neue Modelle der Pflege und Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im sozialen Umfeld entwickeln wollen. Martin Hahn: „Wer pflegebedürftig ist, soll so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden oder im Quartier bleiben können. Genau darauf zielt das Programm: kurze Wege, vertraute Umgebung, Unterstützung dort, wo die Menschen leben.“

 

Martin Hahn weiter: „Unsere Kommunen und lokalen Akteure wissen am besten, was vor Ort gebraucht wird. Mit ‚OrtsNahePflege BW‘ geben wir ihnen die Mittel und den Rückenwind, damit sie innovative Lösungen entwickeln können. Im besten Fall werden sie damit zu Best-Practice-Beispielen, können in die Regelversorgung überführt werden und die Versorgung nachhaltig verbessern.“

Insgesamt umfasst der Fördertopf von „OrtsNahePflege BW“ 31 Millionen Euro. Das Programm läuft bis 2029.