60 Bachelor-Studienplätze Physiotherapie an Hochschule Furtwangen

Martin Hahn MdL, Betreuungsabgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Schwarzwald-Baar, freut sich über 60 Studienanfängerplätze im neuen „Primärqualifizierenden Studiengang Physiotherapie" für Furtwangen.

 

Die Hochschule Furtwangen war bei der Einwerbung von Landesmitteln für den Aufbau neuer Studiengänge in Gesundheitsfachberufen erfolgreich. „Der jetzt vom Wissenschaftsministerium genehmigte und finanzierte Aufbau des ,Primärqualifizierenden Studiengangs Physiotherapie' in Furtwangen schärft das Profil der Hochschule in Furtwangen“, sagt Martin Hahn. „Gerade bei kleineren Hochschulstandorten ist das wichtig. Furtwangen ist die Hochschule im Land, in der der Einstieg in ein ganz neues Konzept gelingen kann.“

Martin Hahn ist überzeugt, dass gerade Gesundheitsfachberufe wie die Physiotherapie ein besonders zukunftsträchtiges Feld darstellen. Der Erfolg der Hochschule Furtwangen bei der Ausschreibung ermögliche es, ab dem Wintersemester 2016/17 im Fach Physiotherapie zu studieren und den Bachelor Abschluss abzulegen. Martin Hahn dazu: „Damit entsteht in Furtwangen ein attraktives Angebot für junge Menschen mit einem einzigartigen Profil.“

Der Studiengang ist neu konzipiert, um auf die gestiegenen Anforderungen im Gesundheitsbereich zu reagieren. „Die von der Landesregierung geförderten neuen Angebote sind ein wichtiger Schritt hin zu einer weiteren Professionalisierung der Gesundheitsfachberufe“, betont Martin Hahn. „Die bsolventinnen und Absolventen werden autonomer arbeiten als dies bisher der Fall ist. Eine teilweise Akademisierung stärkt das Kompetenzprofil der Gesundheitsfachberufe. Das spielt auch eine wichtige Rolle, um Menschen für einen Beruf im Gesundheitswesen zu begeistern und zu halten.“, so der Landtagsabgeordnete.

Hintergrund:

Ziel der Ausschreibung des Wissenschaftministeriums war es, die Akademisierung der Physiotherapie, der Hebammenwissenschaft und der Pflegewissenschaft in Baden-Württemberg voranzubringen. Mit der Teilakademisierung sollen diese Berufsfelder attraktiver werden und die Gesundheitsversorgung qualitativ verbessert werden. Zudem soll dem veränderten Versorgungsbedarf der Bevölkerung und den steigenden fachlichen Anforderungen dadurch Rechnung getragen werden. Der Wissenschaftsrat empfiehlt eine Teilakademisierung von 10 bis 20 Prozent eines Ausbildungsjahrganges. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass ein typisches multidisziplinäres Team im Gesundheitsbereich fünf bis zehn Personen umfasst und eine davon akademisch qualifiziert sein sollte. Dieser Wert wird durch die zusätzlichen Studienplätze der zum Wintersemester 2016/17 eingerichteten ersten und der jetzt vergebenen zweiten Tranche erreicht. Landesweit wurden in den beiden Tranchen 635 Studienanfängerplätze neu geschaffen.