Martin Hahn und Kai Schmidt-Eisenlohr MdL besuchen SpaceTech GmbH in Immenstaad

Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr MdL, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtags und Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/die Grünen für Wissenschaft, Forschung und Innovation, wird am Montag, den 11. Januar 2016 das Unternehmen SpaceTech GmbH in Immenstaad besuchen. Martin Hahn MdL, Landtagsabgeordneter für Grünen den Bodenseekreis, wird Kai Schmidt-Eisenlohr begleiten. Es ist der erste Firmenbesuch von Martin Hahn in diesem Jahr.

Kai Schmidt-Eisenlohr MdL

Über das Unternehmen

Die SpaceTech GmbH ist ein im Bodenseeraum ansässiges mittelständiges Unternehmen der Raumfahrtbranche mit etwa 80 hochqualifizierten Mitarbeitern. Mit Aufträgen der Raumfahrtagenturen von Deutschland (DLR), Europa (ESA) und den USA (NASA) sowie einer ganzen Reihe von Exportaufträgen bedient SpaceTech Kunden in aller Welt. Das Angebot von SpaceTech deckt ein breites Spektrum ab, von der maßgeschneiderten Auslegung und Herstellung kompletter Raumfahrtsysteme bis zu Design und Produktion von Satellitenkomponenten. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt im Bereich Kommunikationsnutzlasten für die Internationale Raumstation, Laserinstrumente für die Atmosphären- und Schwerefeldforschung sowie Solargeneratoren, Lagesensoren und Entfaltmechanismen für Satelliten. Mit viel Leidenschaft für die Raumfahrt und einem großen Schatz an Erfahrung und technischem Know-How ist SpaceTech ein anerkannter Partner in der Raumfahrtindustrie.

Über das ICARUS-Forschungsprojekt

Das besondere Interesse der beiden Politiker der Grünen gilt beim Firmenbesuch dem ICARUS-Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell. Der Projektverantwortliche Prof. Dr. Martin Wikelski, Direktor am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell, ist mit dabei. SpaceTech ist für technische Umsetzung des Forschungsprojekts verantwortlich.

Das ICARUS-Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Fragen wie: Wie verbreiten sich Krankheiten durch Tierwanderungen? Wie können wir durch Tierverhalten Erdbeben und andere Naturkatastrophen vorhersagen? Sagen uns Tiere etwas über den Klimawandel? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt „ICARUS“ von Prof. Martin Wikelski, Direktor am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell. Das ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) beobachtet die globalen Wanderbewegungen kleiner Tiere durch ein Satellitensystem.

Globale Daten über Tierbewegungen sind in der international vernetzten Welt unabdingbar um, Antworten auf viele unterschiedliche Fragen zu finden. Das ICARUS-Experimentalsystem wird voraussichtlich noch Ende 2015 auf dem russischen Modul der Internationalen Raumstation (ISS) in Kooperation mit der russischen Raumfahrtagentur Roscosmos installiert.