Anhörung zur Mehrgefahrenabsicherung in der Landwirtschaft:

Welche Möglichkeiten zur Risikominimierung gibt es in Zeiten des Klimawandels?

Dienstag, 13. März 2018, 10-13 Uhr im Landtag
Johann-Jakob-Moser Saal, Konrad-Adenauer-Str.3, 70173 Stuttgart

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freundinnen und Freunde,

in Folge des Klimawandels kommt es weltweit, auch in Baden-Württemberg, immer häufiger zu großer Hitze, Trockenheit, Dürre, Starkregen und Spätfrösten. Die Auswirkungen auf die Landwirtschaft können verheerend sein wie der Spätfrost im April 2017 gezeigt hat. Baden-Württemberg als Land der Sonderkulturen war hier besonders stark betroffen: Der entstandene Schaden im Obstbau beläuft sich landesweit auf 120 Millionen Euro. Das Land hatte daraufhin Frosthilfen für geschädigte Betriebe in Höhe von 53 Millionen Euro auf den Weg gebracht.

Da zu erwarten ist, dass derartige Wetterextreme in Zukunft häufiger auftreten werden, stellen sich zahlreiche Fragen: Wie muss eine längerfristige Strategie zur Risikovorsorge aussehen? Wie können unsere Landwirtinnen und Landwirte besser gegen diese vielfältigen Gefahren abgesichert werden? Welche Maßnahmen müssen zur Risikovorsorge ergriffen werden? Welche Möglichkeiten zur Prävention gibt es? Wie kann das Schadenausmaß minimiert werden?

Ziel der öffentlichen Anhörung ist es, Antworten auf diese Fragen zu finden und zu diskutieren. Hierfür werden unterschiedliche Ansätze des Risikomanagements von Vertretern der verschiedenen Verbände (Erwerbsobstbau, Weinbau, Landwirtschaft allgemein), der Versicherungsbranche sowie aus der Politik näher beleuchtet.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 11.03.2018 an http://termine.gruene-landtag-bw.de

Programm zum Download.

http://termine.gruene-landtag-bw.de