Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2020 - Was bedeutet das für Baden-Württemberg?

Die Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg lädt Sie hiermit herzlich ein zur öffentlichen Anhörung am Dienstag, 13. November 2018 von 9.00 bis 13.00 Uhr im Landtag in Stuttgart.

Kein anderer Politikbereich ist in der Europäische Union (EU) so stark vergemeinschaftet wie die Agrarpolitik. Die europäische Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist daher von großer Bedeutung für unsere Bäuerinnen und Bauern, unsere Verbraucherinnen und Verbraucher.

Aktuell werden in der EU für den Zeitraum 2021 bis 2027 sowohl die GAP als auch der Mehrjährige Finanzrahmen neu verhandelt. Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge hierzu bereits im Frühsommer vorgelegt. Es zeichnet sich ab, dass die Agrarfinanzmittel deutlich gekürzt werden sollen. Nach den derzeitigen Plänen werden vor allem die Programme zur Förderung der Agrarumwelt, des Klima- und Tierschutzes, sowie der Ländlichen Räume von Kürzungen betroffen sein. Die (überwiegend) pauschalen Flächenzahlungen sollen dagegen weitgehend gleichbleiben.

Die Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg nimmt den Verhandlungsprozess zum Anlass im Rahmen einer öffentlichen Anhörung die aktuelle GAP wie auch die künftige Ausgestaltung der GAP genauer zu beleuchten. Was bedeutet eine GAP nach 2020 - wie sie von EU-Agrarkommissar Hogan vorgeschlagen wurde, für Baden-Württemberg, vor allem in Hinblick auf die bäuerliche Landwirtschaft, sowie den Klima- und Umweltschutz?

Im Rahmen der Anhörung werden Vertreter aus der EU-Kommission und der Wissenschaft, sowie aus den Bereichen Landwirtschaft, Ländliche Räume, Naturschutz und Wald ihre spezielle Sicht auf den aktuellen Stand der GAP-Verhandlungen, insbesondere mit Bezug auf die möglichen Auswirkungen auf Baden-Württemberg, darlegen.

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