Grüne unterstützen Handwerk, Innovation und Arbeitslose

Bei einer Klausurtagung des Arbeitskreises Wirtschaft der Landtagsfraktion der Grünen standen die Unterstützung des Handwerks, von Innovationen und Arbeitslosen im Mittelpunkt. Martin Hahn, der auch Mitglied des Wirtschaftsausschusses ist, unterstützt eine grüne Innovationspolitik für Baden-Württemberg. Innovationen sind seiner Meinung nach Voraussetzung, um die Wirtschaft des Landes erfolgreich umzubauen, so den Wohlstand in Baden-Württemberg zu sichern und die Klimaziele zu erreichen.  „Unser Ziel muss es sein, mit unserer Innovationspolitik das Leben der Menschen zu verbessern“, so Martin Hahn.

Unterstützen wollen die Grünen aber nicht nur die Erfolgreichen. Die grün-rote Landesregierung hat im Januar 2012 das Programm „Gute und sichere Arbeit“ auf den Weg gebracht. Die grün-schwarze Landesregierung hat dann beschlossen, das Programm unter dem Titel „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ fortzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die trotz der guten Konjunktur Schwierigkeiten haben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Unterstützt werden vor allem Langzeitarbeitslose, junge Menschen ohne Berufsausbildung, Alleinerziehende, ältere Menschen und Migrantinnen und Migranten beim Arbeitsmarktzugang. Die Landesregierung stellt von 2018 bis 2020 insgesamt rund 19,2 Millionen Euro für das Landesprogramm zur Verfügung. Zum Landesprogramm gehören unter anderem die Schaffung von Arbeitslosenberatungszentren (AloZ), Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anzupacken (BeJuga), nachhaltige Wiedereingliederung langzeitarbeitsloser Abhängigkeitskranker in den Arbeitsmarkt (NaWiSu) und  die Finanzierung des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg. Mit Teilzeitausbildung soll die Vereinbarkeit von Berufsausbildung und Familie verbessert werden. Der Projektaufruf zur Schaffung von Arbeitslosenberatungszentren richtet sich an in der Arbeitslosenberatung oder -betreuung aktive Dienste wie Träger der freien Wohlfahrtspflege,  Kirchen und Religionsgemeinschaften, die über mehrjährige strukturelle Praxiserfahrungen in der individuellen Begleitung, Betreuung und Unterstützung von erwerbslosen Menschen verfügen. Martin Hahn fasst die Ziele des Programms so zusammen: „Wir wollen die Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe der in Baden-Württemberg lebenden Menschen verbessern und ihnen Erfolg am Arbeitsmarkt unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft ermöglichen.“ Aufgrund der demografischen Entwicklung und des zunehmenden Fachkräftemangels kann das Land nach Überzeugung von Martin Hahn die Potenziale von am Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen nicht ungenutzt lassen. „Die letzten Jahre zeigen, dass es nach wie vor förderbedürftige Personenkreise gibt, die keinen Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung haben“, so Martin Hahn. Indirekt unterstützt die Landesregierung auch das Handwerk, das besonders hart vom Fachkräftemangel betroffen ist.