Martin Hahn freut sich über Förderung: ASP ist „Spitze auf dem Land“

Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Bodensee, freut sich, dass das Salemer Unternehmen Advanced Space Power Equipment GmbH (ASP) zu den landesweit acht Unternehmen gehört, die von der Förderung „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ profitieren. Der auf Landesebene gebildete Bewertungsausschuss hat vorgeschlagen, das im Salemer Gewerbegebiet Neufrach Ost „Am Wasserstall“ ansässige Unternehmen in das Programm aufzunehmen. ASP plant die Erweiterung des Gebäudes für Entwicklung, Produktion und Verwaltung. Die beantragten Fördersumme für die acht Projekte landesweit beträgt 2,9 Millionen Euro. Das teilte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit. Die Firma ASP hat nach Auskunft der Gemeinde Salem 227.000 Euro beantragt.

„ASP zeigt, dass auch der Ländliche Raum für ein Hightech-Unternehmen beste Standortvoraussetzungen bieten kann“, so Martin Hahn. Erst vor zwei Jahren war die Firma Advanced Space Power Equipment vom Gewerbepark Salem in ein neues Gebäude im neu erschlossenen Gewerbegebiet eingezogen. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich bei ASP in nur zehn Jahren von sieben auf rund 70. „Eine Erfolgsgeschichte“, erklärt der Landtagsabgeordnete und lobt auch die Gemeinde, die Voraussetzungen dafür geschaffen hat, dass der Anbieter von Elektrobauteilen, der sich einen Namen auch in der Raumfahrtindustrie gemacht hat, in Salem wachsen konnte.
„Innovation ist der Schlüssel für die Spitzenstellung unseres Landes und wir sind eine der wirtschaftlich stärksten und innovationsfähigsten Regionen in Europa“, so Martin Hahn. „Nur mit Unternehmen, die wie ASP Spitze auf dem Land sind, können wir nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in der Fläche Baden-Württembergs erzielen.“

Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ leistet das Land einen Beitrag, diese Spitzenstellung nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen. Die Fördermittel stammen je zur Hälfte aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
„Die Förderlinie unterstützt Unternehmen im Ländlichen Raum bei Investitionen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer Dienstleistungen und Produkte, die das Potential haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten“, erläutert Martin Hahn. Zusätzlich sollen durch die unterstützten Projekte nachhaltige Beiträge zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz generiert werden. „Die Möglichkeit, technologisch fortschrittliche Produkte unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte effizienter und schneller zu produzieren, erhöht die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Attraktivität des Ländlichen Raums“, erklärt der Wahlkreisabgeordnete der Grünen.

Auch die neunte Tranche der Förderlinie ist wieder auf eine sehr gute Resonanz gestoßen. Das Unternehmen muss nun den konkreten Förderantrag bis zum 31. März 2018 bei der L-Bank in Stuttgart einreichen. Von der L-Bank wird die Förderfähigkeit des Antrags geprüft. Die Aufnahme in die Förderlinie des ELR gilt vorbehaltlich dieser Prüfungen. Wird bis zum 31. März 2018 vom Unternehmen kein Antrag bei der L-Bank gestellt, so verfällt der Anspruch auf Antragstellung.

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