Martin Hahn MdL: Ein starkes Signal in die Bildungslandschaft

Martin Hahn MdL, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Bodensee, freut sich über die Entscheidung des Kultusministerium, dass die Graf Soden Schule zum Schuljahr 2020/2021 eine gymnasiale Oberstufe bekommt.

„Das ist ein starkes Signal in die Bildungslandschaft im Bodenseekreis und zeigt, dass die neue Schulform eine Zukunft hat“, erklärt der Abgeordnete der Grünen. Die Latte für die Einrichtung einer Oberstufe an Gemeinschaftsschulen liegt hoch. „Die Graf Soden Schule erfüllt alle Voraussetzungen und erreicht zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Schreienesch die geforderten Mindestschülerzahlen“, so Martin Hahn. „Eine andere Entscheidung wäre nicht akzeptabel und den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern auch nicht vermittelbar gewesen“, erklärt der Landtagsabgeordnete. Er sagte weiter „Planungssicherheit haben nach der Entscheidung nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch die vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrer an den beiden Friedrichshafener Gemeinschaftsschulen und natürlich die Eltern von Kindern, die sich demnächst für eine Schulform entscheiden müssen.“ Das dürften auch die Gemeinschaftsschulen in Überlingen, Meersburg und Salem spüren, so der Abgeordnete.
Die Gemeinschaftsschule ist laut Martin Hahn ein Erfolg der grünen Bildungspolitik. „Die Gemeinschaftsschule eröffnet Kindern unterschiedlicher Begabung die Chance auf den bestmöglichen Bildungsabschluss“, so Martin Hahn. Sie stärke die Kinder. Von längerem gemeinsamem Lernen profitieren stärkere und schwächere Schülerinnen und Schüler gleichermaßen. „Keine andere Schule ist so durchlässig wie die Gemeinschaftsschule“, so Martin Hahn. Das motiviere die Kinder. Für den Protest gegen die Oberstufe an der Graf Soden Schule, der von Seiten des Landkreises gekommen ist, der sich als Schulträger der beruflichen Gymnasien wegen möglicher schwindender Schülerzahlen sorgte, hat der Abgeordnete der Grünen kein Verständnis. „Es geht doch nicht um die Schulträger, es geht um die Bildungschancen unserer Kinder.“