Meine drei wichtigsten Gründe, am 24. September grün zu wählen

Grün macht den Unterschied. Als Wahlkreisabgeordneter für den Bodenseekreis liegen mir Klimaschutz, die Energiewende, eine zukunftsfähige Mobilitätspolitik und eine Landwirtschaftspolitik, die das Höfesterben stoppt und zum Erhalt der Biodiversität beiträgt, besonders am Herzen. Das Deutschland die von der großen Koalition gesteckten Klimaziele verfehlt, ist alarmierend. Gerade als Landwirtschaftspolitiker erlebe ich hautnah wie dramatisch sich immer häufiger auftretende extreme Wetterereignisse zum Beispiel auch auf die Bauern am Bodensee auswirken.

Klimaschutz voranbringen

Das Klima zu schützen, ist eine Menschheitsaufgabe. Wir wollen, dass Deutschland seine Klimaschutzziele einhält – ohne Wenn und Aber. Bis zum Jahr 2050 muss die Energieversorgung auch für Wärme, Mobilität und Industrie ausschließlich aus Erneuerbaren Energien erfolgen. Deutschland verfehlt seine Klimaziele für 2020 deutlich. Bis 2020 sollten die Treibhausgase um 40 Prozent reduziert werden. Jetzt gehen Experten davon aus, dass es nur 30 Prozent werden. Damit möchte ich mich nicht zufrieden geben. Wir wollen so aus der klimafeindlichen Kohle aussteigen, dass wir die Klimaschutzziele und unser Ziel 100 Prozent Erneuerbare Energie im Strombereich bis 2030 einhalten. Die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke schalten wir sofort ab. Wir beschleunigen die Energiewende, schaffen die Deckelung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ab und achten dabei auf einen fairen Übergang. Wir führen einen nationalen Mindestpreis für Klimaverschmutzung ein. Die Stromsteuer schaffen wir ab und führen im Gegenzug eine aufkommensneutrale CO2-Bepreisung ein. Wir Grüne wollen der Energiewende neuen Schwung verleihen. Für uns ist das Ziel erst erreicht, wenn Deutschland zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgt wird - zu bezahlbaren Preisen und für alle zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar.

Alternativen Antrieben zum Durchbruch verhelfen

Wir müssen alles tun, um die Grenzwerte einzuhalten, ohne Fahrverbote aussprechen zu müssen. Die Automobilindustrie wird jetzt im eigenen Interesse sehr aktiv werden, um andere Antriebsmodelle voranzubringen. Berücksichtigen müssen wir Stickoxide, Feinstaub und CO2. Wir wollen ab 2030 am liebsten nur noch abgasfreie Autos neu zulassen. Vorbildlich handelt meiner Meinung nach BODAN Großhandel für Naturkost GmbH. BODAN setzt auf grüne Logistik und möchte die Treibhausgas-Emissionen (CO2e) des Fuhrparks aus der Verbrennung fossiler Kraftstoffe auf null reduzieren. Mehr über grüne Mobilitätspolitik lesen Sie hier https://www.gruene.de/programm-2017/a-bis-z/wir-sorgen-fuer-saubere-bezahlbare-und-bequeme-mobilitaet.html

 

Wechsel zu grüner nachhaltiger Landwirtschaft 

Wir sorgen für gesunde Lebensmittel ohne Gift und Tierquälerei. Grüne kämpfen für gutes und gesundes Essen ohne Gift, Gentechnik und Tierquälerei. Wir wollen eine grüne Landwirtschaft, die sich an der Gesundheit der Menschen und dem Schutz unserer Umwelt ausrichtet. Sie muss Milliarden Menschen ernähren und die Lebensgrundlagen von morgen erhalten. Darum wollen wir aus der industriellen Massentierhaltung aussteigen und die industrielle Landwirtschaft umbauen. Tierleid, Güllefluten, verschmutztes Wasser, zunehmend unfruchtbare Böden, Artensterben, Gift auf dem Acker und im Essen sind ihre Folgen. Deshalb kämpfen wir für eine grüne Agrarwende. Wie stellen wir unsere Lebensmittel her und wie verbrauchen wir sie? Die heute vorherrschende industrielle Landwirtschaft zerstört auf lange Sicht unsere Böden, verschmutzt unser Wasser und bedroht unsere Artenvielfalt. Sie gefährdet damit die nachhaltige Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln. Quälerische Massentierhaltung, Monokulturen, Güllefluten und massenweise chemisch-synthetischer Dünger, Insekten- und Ackergifte: All das ist auf lange Sicht extrem schädlich für unsere Lebensgrundlagen. Die Bilanz nach vier Jahren Agrarpolitik von Union und SPD: ungebremstes massenhaftes Tierleid, ungebremste Wasser- und Umweltverschmutzung, ungebremstes Sterben von Bauernhöfen. Gab es 2006 deutschlandweit noch rund 105.000 Milchviehbetriebe, waren es 2016 nur noch rund 70.000. Das Höfesterben geht weiter.

Meine Kritik am Bundesminister Schmidt

Schwarz-Rot setzt weiter auf unwirksame, freiwillige Absprachen statt mehr Tierschutz endlich gesetzlich zu verankern. Trotz anderslautender Versprechen von Minister Schmidt werden noch immer jährlich 45 Millionen Küken geschreddert. Noch immer werden im Stall massenhaft Reserveantibiotika eingesetzt, die für Menschen überlebenswichtig sind. So werden Keime resistent und bisher lebensrettende Medikamente versagen im Notfall beim Menschen. Deshalb wollen wir Grüne eine Agrarwende. Wir wollen eine Landwirtschaft, die mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie, die Tiere würdig behandelt, das Klima schützt und die Artenvielfalt bewahrt. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen Tierschutz und regionale Lebensmittel. Das war bei allen Wahlveranstaltungen zur Landwirtschaft in diesem Sommer unüberhörbar. Mehr über grüne Landwirtschaftspolitik lesen Sie hier www.gruene.de/programm-2017/a-bis-z/wir-sorgen-fuer-gesunde-lebensmittel-ohne-gift-und-tierquaelerei.html

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