Rund 7,06 Millionen Euro für Wasserschutzmaßnahmen im Bodenseekreis

16. April 2026
Wichtiger Meilenstein für Ausbau und Elektrifizierung erreicht / Fahrgäste profitieren künftig von verbessertem Angebot im Nahverkehr, barrierefreien Stationen und neuen Haltepunkten

„Die Mittel helfen den Kommunen, wichtige Investitionen in die Wasserinfrastruktur umzusetzen – von der Abwasserbehandlung bis zur Sicherung der Trinkwasserversorgung“, so Hahn.

Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen im Bodenseekreis gefördert:

  • Neubau einer Trinkwasseraufbereitungsanlage in Deggenhausertal (3.012.400 Euro)
  • Strukturverbesserung durch Anschluss von Oberteuringen an die Kläranlage Friedrichshafen (1.414.300 Euro)
  • Bau eines Schlammabsetzbeckens am Siechenweiher in Meersburg (841.000 Euro)
  • Neubau einer vierten Reinigungsstufe mit granulierter Aktivkohle auf der Kläranlage Salem-Buggensegel in Salem (642.300 Euro)
  • Bau eines Schlammabsetzbeckens und Errichtung eines Mönchs am Unterweiher in Friedrichshafen (518.300 Euro)
  • Hochwasserschutz Apflau in Tettnang (340.100 Euro)
  • Strukturverbesserung und Erweiterung der Kläranlage Kressbronn-Langenargen unter Beteiligung der Stadt Tettnang (178.500 Euro)
  • Neuausweisung des Wasserschutzgebiets Damoos (60.000 Euro)
  • Neuausweisung des Wasserschutzgebiets Rohrmoos (Zweckverband Haslach-Wasserversorgung) (57.000 Euro)

Die Förderung ist Teil des Förderprogramms Wasserwirtschaft 2026 des Umweltministerium Baden-Württemberg, mit dem landesweit insgesamt 265 Millionen Euro für Maßnahmen der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung sowie für Hochwasserschutz und Gewässerökologie bereitgestellt werden. Die Maßnahmen sind im Förderprogramm vorgesehen und werden im weiteren Verfahren bewilligt.

„Gut ist, dass diese Projekte jetzt weiter vorankommen. Im Bodenseekreis arbeiten die Kommunen seit Jahren daran, ihre Wasserinfrastruktur zu modernisieren – auch durch leistungsfähigere Kläranlagen und neue Reinigungsverfahren. Die Förderung unterstützt genau diesen Weg.“